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Massageöl: das richtige Öl für deine Massage zuhause

Für eine Massage mit den Händen ist ein gutes Öl unverzichtbar. Es lässt die Hände gleiten, pflegt die Haut und sorgt mit einem feinen Duft für echtes Wellness-Gefühl. Hier erfährst du, welche Basisöle sich eignen, wie du ätherische Öle sicher verwendest und wie du dein eigenes Luxury-Body-Massageöl mischst.

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Wozu braucht man Massageöl?

Ohne Öl ziehen die Hände an der Haut, und die Massage wird schnell unangenehm. Ein Massageöl verringert die Reibung, sodass die Hände gleichmäßig über Rücken, Schultern oder Beine gleiten. Gleichzeitig pflegt es die Haut und hinterlässt sie geschmeidig. Ein dezenter Duft verstärkt das Gefühl, sich etwas Gutes zu tun.

Basisöle im Vergleich

Die Grundlage jedes Massageöls ist ein fettes Pflanzenöl, das sogenannte Basisöl. Diese Öle haben sich für die Massage bewährt:

ÖlHautgefühlGeeignet fürBesonderheitAngebot
Mandelölgeschmeidig, zieht mittel einfast alle Hauttypen, GanzkörpermassageKlassiker, mild im GeruchAnsehen (Affiliate-Link)
Jojobaölleicht, kaum fettigempfindliche Haut, Gesichteigentlich ein flüssiges Wachs, lange haltbarAnsehen (Affiliate-Link)
Traubenkernölsehr leicht, zieht schnell einfettige Haut, kürzere Massagenpreiswert, fast geruchlosAnsehen (Affiliate-Link)
Sesamölreichhaltig, wärmendtrockene Haut, lange Massagenin der ayurvedischen Massage beliebtAnsehen (Affiliate-Link)
Fraktioniertes Kokosölleicht, bleibt flüssigMassage mit wenig Rückständenneutral im Geruch, gut auswaschbarAnsehen (Affiliate-Link)
Arnika-Massageölje nach BasisölBeine und Rücken, nach dem SportPflanzenauszug in Öl, nicht auf verletzter HautAnsehen (Affiliate-Link)

Bei einer Nussallergie verzichtest du auf Mandelöl und andere Nussöle. Teste jedes neue Öl zuerst an einer kleinen Hautstelle.

Ätherische Öle: Duft mit Bedacht

Ätherische Öle bringen Duft ins Spiel, sind aber hoch konzentriert. Verwende sie nie pur auf der Haut, sondern immer verdünnt in einem Basisöl. Für die Massage von Erwachsenen gilt eine Konzentration von etwa einem bis zwei Prozent als üblich, das sind ungefähr 10 bis 20 Tropfen auf 50 Milliliter Basisöl.

  • Lavendel: der Klassiker für den Abend, beruhigend und blumig.
  • Orange: fruchtig und frisch. Andere Zitrusöle wie Bergamotte, Zitrone oder Limette können die Haut lichtempfindlich machen, nach der Massage mit ihnen also nicht in die Sonne.
  • Eukalyptus und Rosmarin: belebend und kühlend, beliebt nach dem Sport. Nicht für Säuglinge und Kleinkinder, in der Schwangerschaft und bei Asthma nur nach ärztlichem Rat.
  • Rose und Ylang-Ylang: luxuriös und sinnlich, schon wenige Tropfen genügen.

Sicherheit bei ätherischen Ölen

Ätherische Öle können Allergien und Hautreizungen auslösen. Mach vor der ersten Anwendung einen Test in der Armbeuge und warte 24 Stunden. Bei Kindern, in der Schwangerschaft, bei Asthma oder Epilepsie frag vorher in der Arztpraxis oder Apotheke nach. Bewahre die Fläschchen kindersicher auf und denk daran, dass manche Öle für Haustiere wie Katzen giftig sind.

Massageöl selbst mischen

Ein eigenes Massageöl ist schnell gemischt und lässt sich ganz nach deinem Geschmack anpassen. Für ein entspannendes Abendöl brauchst du:

  • 50 Milliliter Mandel- oder Jojobaöl als Basis
  • 6 Tropfen Lavendelöl
  • 3 Tropfen Orangenöl
  • 1 Tropfen Ylang-Ylang für eine blumige Note
  • eine saubere, dunkle Glasflasche

Gib das Basisöl in die Flasche, füge die ätherischen Öle hinzu und schwenke sie vorsichtig. So entsteht eine milde Mischung von etwa einem Prozent. Beschrifte die Flasche mit Inhalt und Datum und verbrauche das Öl innerhalb von etwa drei Monaten.

Massageöl und Massagegeräte

Öl und Elektrogeräte vertragen sich nicht immer. Bei Geräten mit Stoffbezug wie Nackenmassagegeräten, Massageauflagen oder Fußmassagegeräten verschmutzt Öl den Bezug dauerhaft. Auch an Massagepistolen kann es in Aufsätze und Gehäuse laufen. Nutze Massageöl deshalb für die Massage mit den Händen und verwende Geräte auf trockener Haut oder über der Kleidung, sofern die Anleitung nichts anderes sagt.

Lagerung und Haltbarkeit

Pflanzenöle werden mit der Zeit ranzig. Lagere dein Massageöl kühl, dunkel und gut verschlossen. Angebrochene Öle halten meist sechs bis zwölf Monate, Jojobaöl deutlich länger. Riecht ein Öl muffig oder scharf, gehört es in den Müll. Selbst gemischte Öle mit ätherischen Ölen verbrauchst du am besten schneller.

Wie du mit Öl, Wärme und Ruhe einen ganzen Wellness-Abend gestaltest, liest du im Artikel Spa-Abend zuhause.

Häufige Fragen zum Massageöl

Welches Massageöl ist das beste?

Für die meisten ist Mandelöl die beste Wahl: mild, pflegend und mit angenehmer Gleitfähigkeit. Bei empfindlicher Haut ist Jojobaöl eine gute Alternative, bei Nussallergie eignen sich Traubenkern- oder Sesamöl.

Kann ich Olivenöl als Massageöl verwenden?

Im Notfall ja. Olivenöl ist allerdings recht schwer und riecht deutlich nach sich selbst. Für regelmäßige Massagen sind Mandel- oder Jojobaöl angenehmer.

Wie viel Massageöl braucht man?

Weniger als gedacht. Für den Rücken reicht oft ein Teelöffel. Wärme das Öl zwischen den Händen an und gib lieber später etwas nach, als zu viel auf einmal zu nehmen.

Hinterlässt Massageöl Flecken?

Ja, Öl kann Flecken auf Textilien hinterlassen. Leg ein altes Handtuch unter und wasche Handtücher bei höherer Temperatur mit einem kräftigen Waschmittel.

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